Mit dem FlowerPott durch Tunesien – warum ein eigenes Klo Freiheit bedeutet
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Ein persönlicher Erfahrungsbericht über nachhaltiges Reisen, Respekt und echte Unabhängigkeit
Tunesien riecht nach Sand, Meer und Olivenöl. Nach Jasmin und Shishabars in den Städten, nach Berglandschaften und der Weite der Sahara im Landesinneren, nach Freiheit auf leeren Straßen. Es ist ein Land voller Herzlichkeit – aber auch eines, in dem Infrastruktur nicht selbstverständlich ist.
Genau deshalb war der FlowerPott auf der aktuellen Reise der beiden FlowerPott Entwickler Dylan & Martina nicht einfach nur praktisch. Er war entscheidend.
Immer ein sauberes Klo dabei – gerade als Frau unbezahlbar
Wir haben meist frei gestanden, aber auch auf Campingplätzen übernachtet. Dies wenn wir mitten in Ortschaften waren. Einmal befand sich der Platz direkt neben einem Souk – dem Marktplatz - und so wurde das WC nicht nur von Campern genutzt, sondern auch von den Männern aus der Umgebung.
Als Frau?
Ganz ehrlich: Nein, danke.
Mit unserem FlowerPott hatten wir jederzeit ein sauberes, privates und sicheres Klo dabei. Kein Abwägen. Kein Unwohlsein. Kein „Ich halte lieber durch“. Einfach Würde – auch unterwegs.
Übernachten an Orten, die sonst unmöglich wären
Eines unserer Highlights: Wir konnten mitten in einem alten Fort übernachten. Mauern, Geschichte, Stille. Ein Ort, der sich nur dann gut anfühlt, wenn man sich um nichts sorgen muss – auch nicht um die einfachsten Bedürfnisse.
Ohne eigenes Toilettensystem hätten wir dort nicht bleiben können. Denn wir wollen ja nicht mitten in den Ruinen Löcher für unser Geschäft ausheben.
Mit dem FlowerPott war es keine Frage, ob wir hier campen können oder nicht. Diese Freiheit verändert Reisen komplett.
Respekt gegenüber Menschen und Natur
Tunesien ist unglaublich gastfreundlich. Wir standen bei Familien im Garten, zwischen Olivenbäumen, eingeladen mit Tee und offenen Herzen.
Und genau da wurde uns klar: Wir wollen Gäste sein – keine Belastung.
Keinen „Haufen“ in der Olivenplantage hinterlassen.
Nicht nachts heimlich in ein fremden Haus schleichen müssen.
Keine unangenehmen Situationen schaffen.
Unser FlowerPott hat uns erlaubt, respektvoll zu reisen – gegenüber Menschen, Kultur und Landschaft.
Nachhaltig reisen in Tunesien – Freiheit ohne Infrastruktur
In Tunesien gibt es keine Entleerungsstationen (oder wir haben sie nicht gefunden). Gleichzeitig liegt überall bereits sehr viel Müll herum. Umso wichtiger war es für uns, nicht noch mehr Abfall zu produzieren.
Mit dem FlowerPott wussten wir: Wir hinterlassen keine Chemie und keine Plastiktüten voller Hinterlassenschaften und ebenfalls wichtig in einem Land, mit nur einem Fluss, der das ganze Jahr über Wasser führt: Wir benutzen kein Wasser für unser Klo.
Wir haben für 6 Wochen Reise gerade einmal 3 Kokosfaserblöcke benötigt.
Mehr nicht. So einfach kann nachhaltiges Reisen sein.
Sogar unser Toilettenpapier konnten wir in der neuen „No Grill“-Verbrennungsanlage verbrennen – sauber, kontrolliert, ohne Rückstände.
Riecht es wirklich nicht? Definitiv nicht!
Die beiden Kompostklo Erfindern sind für dieses Reiseprojekt im kleinen Fiat Panda 4x4 losgefahren. Der FlowerPott stand somit bei der Fahrt 15cm hinter ihren Köpfen und somit ist klar: Es darf nicht riechen. Die Handhabung ist einfach und zuverlässig – selbst auf schlechten Straßen, im Staub, bei Erschütterungen und bei Hitze im Auto. Der FlowerPott ist ein System, welches auch in der Sahara funktioniert!
Unser Fazit nach 4 Wochen in Tunesien
Der FlowerPott hat uns ermöglicht:
-
frei zu stehen
-
respektvoll zu reisen
-
unabhängig zu sein
-
nachhaltig unterwegs zu bleiben
Gerade in einem Land wie Tunesien wurde uns klar:
Ein gutes Toilettensystem ist kein Detail – es ist die Basis.
Wenn du gerne abseits reist, Menschen respektieren willst und wirklich unabhängig sein möchtest, dann ist eine Kompost-Trockentrenntoilette fürs Camping keine Option. Sie ist die einzig richtige Option.